Neue Technologien - Motivation

Die Herausforderungen durch neue Technologien
In der Fachwelt werden verschiedene Zukunftsthemen für unsere Branche diskutiert:

  • Effizienzsteigerung durch Modularisierung, XML/SGML und Dokumentationsstandards wie DITA?
  • Etablierung der Technischen Kommunikation als die zentrale Schnittstelle für die Unternehmenskommunikation?
  • Verbesserung der Dokumentationsabläufe durch optimierte Unternehmensprozessdefinitionen?
  • Erschließung neuer Beschäftigungsfelder für Technische Redakteure in der unternehmensinternen Dokumentation, beispielsweise durch die Erstellung von Arbeitsanweisungen für die Fertigung?

Der große Wurf - das Redaktionssystem
Meist gipfelt die Diskussion mit der Präsentation des Redaktionssystems des Herstellers XY, das all diese Versprechen erfüllen soll. Unbestritten - die Einführung eines modernen Redaktionssystems gepaart mit den dadurch erforderlichen Reorganisationsmaßnahmen kann die Umsetzung der oben genannten Punkte in Teilen oder als Ganzes beflügeln. Dabei handelt es sich in der ganz überwiegenden Zahl der Fälle um sehr umfangreiche Projekte mit den damit verbundenen Problemen und Risiken:

  • Die Zeit für ein umfassendes Reengineering der Dokumentation lässt sich bei Fortgang des normalen Tagesgeschäftes im Allgemeinen nicht erübrigen.
  • Ist das entsprechende Know How im Umgang mit formalen Dokumenttypdefinitionen bei den Mitarbeitern nicht vorhanden, wird zusätzliche externe Unterstützung erforderlich.
  • Die mit der Einführung eines Redaktionssystems verbundenen erheblichen Anfangsinvestitionen fallen an, ohne dass das Ergebnis zuvor abgeschätzt werden kann.

Kleine Lösungen - praxisbezogener Ansatz
Oft lassen sich bereits durch geeignete Werkzeuge und Skripte, eine zielgenaue Integration generischen Markups oder einer ebenso gezielten Änderung in der Ablauf- oder Organisationsstruktur erhebliche Effizienzpotentiale freilegen, ohne die etablierten und bewährten Lösungswege komplett über den Haufen werfen zu müssen. Auch die Erschließung neuer Betätigungsfelder kann oft bereits mit erheblich weniger Aufwand erreicht werden, sofern die richtigen Prioritäten gesetzt werden:

  • Die Aufbereitung von Dokumenten für crossmediales Publizieren kann durch den Einsatz von entsprechenden Zusatzmitteln durchaus mit den bereits etablierten DTP-Systemen erreicht werden.
  • Vielfach existiert bereits Quellmaterial, beispielsweise in Form von Entwicklerdatenbanken, das durch Anwendung generischen Markups für Teile der Dokumentation herangezogen werden könnte, ohne den gesamten Dokumentationsprozess modifizieren zu müssen.
  • Offene Dokumentenstandards wie DITA sind frei verfügbar und könnten genutzt werden, wenn praxistaugliche und gleichzeitig preiswürdige Werkzeuge hierfür zu Verfügung stünden.
  • Pilotprojekte können neue Redaktionsumgebungen in weniger kritischen Bereichen einführen. Die Konsequenzen und der Umgang mit derartigen Systemen kann so praxisnah getestet werden. Der gewonnene Erfahrungsschatz hilft bei möglichen späteren Investitionsentscheidungen.

Mit unserem Dienstleistungsspektrum „Neue Technologien in der Technischen Kommunikation“ möchten wir Sie anregen, Ihre spezifischen Problematiken nochmals zu durchdenken, und Ihnen unsere Unterstützung bei der Einführung neuer Technologien in Ihre Dokumentationsabläufe anbieten.

Unter der Rubrik „Beispiele“ finden Sie eine Auswahl von Projekten, die wir in jüngster Zeit mit unseren Kunden realisiert haben.